parrotta


GALERIE KÖLN & CABINET COLOGNE, BRÜSSELER STR. 21, T +49.221.92355901, MI-FR 13 - 18 UHR, U.N.V.

GALERIE BURG LEDE BONN, AN DER BURG LEDE 1, T +49.228.71012501, FR-SA 14 - 17 UHR, NACH VORANMELDUNG

 

 

KÖLN / BONN

WAR WORKS

JULES DE BRUYCKER

NIKITA KADAN

 

GALERIE BURG LEDE BONN 25. Juni – 21. August 2022

ERÖFFNUNG SAMSTAG 25. JUNI 2022, 14 – 19 UHR, AB 19.30 UHR BENEFIZKONZERT

DER KÜNSTLER NIKITA KADAN WIRD ANWESEND SEIN

 

GALERIE KÖLN 25. Juni – 21. August 2022

ERÖFFNUNG SAMSTAG 9. JULI 2022, 18 – 21 UHR 
DER KÜNSTLER NIKITA KADAN WIRD ANWESEND SEIN UND EINE SEINER INSTALLATIONEN MIT OBJEKTEN AUS DEM GEGENWÄRTIGEN KRIEGSGEBIET BEENDEN.

Anlässlich von Tod und Zerstörung durch den Krieges in der Ukraine, der lange vor dem 24. Februar 2022 begann, zeigt die Galerie Parrotta Kriegsallegorien von Jules de Bruycker (1870 – 1945) aus dem Ersten und Zweiten Weltkrieg sowie Arbeiten des 1982 in Kiew geborenen und dort lebenden Künstlers Nikita Kadan.

Am Abend der Eröffnung in Bonn, am 25.6.2022, findet um 19:30 Uhr in den Salons der Burg Lede ein Benfizkonzert für die Ukraine statt, aus dem sämtliche Erträge den Ärzten ohne Grenzen e.V. zur Verfügung gestellt werden.  An der Violine spielt Nathalie Streichardt, am Kontrabass Johannes Seidl und am Flügel, die jüngst aus Odessa geflüchtete Amina Chobanzade. Das Klavierhaus Klavins fördert durch die Bereitstellung des Flügels den Abend.


 

Jules de Bruycker, La Tranchée, Radierung, 65 x 53 cm, courtesy Stichting Foundation Jules de Bruycker

 

Nikita Kadan, Dark Air 4, 2016, charcoal over print on paper, 40,7 x 29,7 cm, courtesy galerie Transit Mechelen

 

Der in Gent geborene Künstler Jules de Bruycker (1870–1945) gehört zu den bemerkenswertesten grafischen Künstlern der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts in Belgien. Seine monumentale Bildgestaltung wechselt von einem bewegten Horror Vacui über sich auflösende Formen bis hin zur bewusst eingesetzten leeren Fläche. Ungewöhnlich für seine Zeit sind die bis zu ca. 100 x 70 cm messenden Radierplatten. 
Im Zentrum der Ausstellung stehen seine Kriegsallegorien. Diese in London - aus der Ferne - entstandene Radierfolge zeigt aus der Perspektive des Beobachters die Kriegsgräuel und Ruinenlandschaften in expressiver Direktheit und zugleich alptraumhaften, apokalyptischen Visionen.

Der 1982 in Kiew geborene Künstler, Schriftsteller und Aktivist Nikita Kadan studierte bis 2007 an der National Academy of Fine Arts in Kiew in der Klasse für Monumentalmalerei. Er wurde mit dem Future Generation Art Price ausgezeichnet und stellte unter anderem in der DAAD-Galerie in Berlin, dem Kunsthaus Zürich, dem Mumok in Wien und aktuell im ukrainischen Pavillon auf der Biennale in Venedig aus. 
Das künstlerische Repertoire reicht von Installation, Grafik und Malerei bis hin zur Wand- und Plakatgestaltung im öffentlichen Raum. Ebenso vielfältig sind seine indterdisziplinären Kooperationen mit Architekten, Menschenrechtlern und Soziologen. In seinen Projekten setzte er sich mit gesellschaftspolitischen Entwicklungen in der Ukraine und deren Grundlagen unter dem Sowjetkommunismus auseinander. Serien wie "Dark Air" oder „Projects of Ruins“ thematisiert die in der Ukraine seit 2015 staatlich legitimierte Zerstörung sowjetischer Denkmäler sowie die kriegerische Aggression Russlands in der Ostukraine. Die Zerstörung von Denkmälern in der Ukraine war eine Antwort auf die Zerstörung ukrainischer Monumente durch die Russen auf der annektierten Krim. "Dieser damalige symbolische Krieg der Zeichen, der in der Ostukraine bald in Realkrieg überging, hat sich nun leider in einen blutigen Überfallskrieg auf die gesamte Ukraine verwandelt." Rainer Fuchs, mumok

 

 

GALERIE PARROTTA CONTEMPORARY ART
BRÜSSELER STR. 21
50674 KÖLN

T +49.221.92355901

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BURG LEDE

AN DER BURG LEDE 1

53225 BONN

T +49.228.71012501