parrotta


GALERIE KÖLN & CABINET COLOGNE, BRÜSSELER STR. 21, T +49.221.92355901, MI-FR 13 - 18 UHR, U.N.V.

GALERIE BURG LEDE BONN, AN DER BURG LEDE 1, T +49.228.71012501, FR-SA 14 - 17 UHR, NACH VORANMELDUNG

 

 

KÖLN

PIDDER AUBERGER

WOODCUTS & PHOTOS

 

GALERIE KÖLN 8. APRIL – 17. JUNI 2022

GALERIE BURG LEDE BONN 10. APRIL – 17. JUNI 2022

 

Pidder Auberger, Brennende Blüte, 2007

 

 

Parrotta Contemporary Art widmet dem 1946 in Lohberg geborenen Künstler Pidder Auberger in ihrer Galerie in Köln und in ihren Salons auf der Burg Lede in Bonn zwei Ausstellungen unter dem Titel „woodcuts & photos“. In 2011 zeigte das Museum Folkwang in Essen unter der damaligen Leiterin der Fotografischen Sammlung, Ute Eskildsen, eine letzte umfangreiche Einzelausstellung des Künstlers bevor dieser im Jahr darauf in Burbach/Westerwald verstarb.

In Künstlerbüchern und Katalogen, wie „Die Macht der Wünsche“ (1989, Stiftung Bahnhof Rolandseck), „Die Macht der Bilder“ (1987, Edition Marzona) und „Die Macht der Kamera“ (1985, Edition Marzona), bemerkt der Kunsthistoriker, Sammler und Mäzen Volker Kahmen augenzwinkernd, „dass Auberger eine außerhalb stehende Macht anruft, indem er seine Wünsche mit einer fremden Eigendynamik ausstattet. In den jeweiligen begleiteten Texten des Künstlers findet sich Mystifikation, halb spielerisch, halb ironisch die Beschwörung von Mächten, denen zumindest ein Teil Verantwortlichkeit an den Bildfindungen zugeschoben werden soll. Der Künstler wünscht sich, dass „die Macht der Bilder Bilder erzeugt“, dass die Kamera „aus eigener Machtfülle Bilder zu produzieren in der Lage“ ist. Er weiß zwar, dass ohne sein Zutun gar nichts entsteht, dass er den Anfang setzen muss, aber dann hofft er auf das, worauf es letztlich doch ankommt: auf die verwandelnde Eingebung, auf das, was das Kunstwerk zu dem macht, was es ist. Wo immer diese Mächte angesiedelt werden, in der Apparatur, in der Technik, im Zufall, im vorgefundenen Bild, das als Zitat einen neuen Bezug eingeht, oder gar in den eigenen verborgenen Wünschen, die durch Alkohol aktiv werden, sieht sich der Künstler zuletzt allein auf sich verwiesen; nur er trägt die Verantwortung für das gelungene oder misslungene Werk, wie beredt er die eigenmächtigen Übergriffe und Eingriffe auch betonen mag.“

Mit seinen Konventionen sprengenden Farbholzschnitten und Fotoarbeiten, die Pidder Auberger mit großer spielerischer Freude auch einander durchdringen lässt, ist es ihm gelungen ein graphisch-fotografisches Werk von eigener Form und Sprache gefunden zu haben. „Die Evidenz, die Aubergers Inszenierungen enigmatischer Mensch-Ding-Beziehungen ausstrahlt, ist weder eine realistische noch eine formal-ästhetische, wie im Fall der abstrakten Holzschnitte, … sondern eine poetische. Das sich diese auch auf fotografischem Wege herstellen lässt, war das Verblüffende der Fotokompositionen, die Auberger 1985 unter dem Titel „Die Macht der Kamera“ veröffentlicht hat.“ In: Herbert Molderings, Die Logik der Imagination – Zur Kunst Pidder Aubergers, Verlag Haus Schlangeneck, 2012

Pidder Auberger ist mit seinen Arbeiten in zahlreichen privaten und öffentlichen Sammlungen vertreten, darunter Museum of Modern Art San Francisco / Museum Folkwang, Essen / Museum Kunstpalast, Düsseldorf / Museum Morsbroich, Leverkusen / Neues Museum Weserburg, Bremen / Sammlung der Deutschen Bank, Frankfurt / Staatsgalerie, Stuttgart / Museum der Bildenden Künste Leipzig, Sammlung Kahmen, Museum Insel Hombroich, u.a. Ein umfangreiches Werkkonvolut mit frühen konzeptuellen Arbeiten befindet sich im Künstlerarchiv der Stiftung Kunstfonds, Bonn.

 

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